Wir über uns

Wir sind eine chirurgisch / orthopädische Praxis mit mehreren Schwerpunkten bzw. Spezialisierungen.

Was heißt das?

Gab es früher ‚nur’ den umfassend ausgebildeten Chirurgen, hat heute der Spezialisierungsgedanke auch in der Chirurgie an Stellenwert gewonnen. So gibt es neben dem Allgemeinen Chirurgen auch Chirurgen, die zusätzlich in besonderen Schwerpunkten ausgebildet sind.

Dies bedeutete nach einer meist 5-6 jährigen Facharztweiterbildungszeit, z.B.
Allgemeinchirurgie, eine weitere 2-4 jährige Ausbildungszeit zur Spezialisierung, z.B. Gefäßchirurgie oder Unfallchirurgie/Orthopädie.

Nach einer großen Reform Anfang des 21. Jahrhunderts wird heute der Spezialisierungsgedanke weitergedacht. So werden nicht mehr alle Chirurgen zunächst Allgemeinchirurg und spezialisieren sich anschließend, sondern sie durchlaufen einen anderen Ausbildungsgang mit einer 3 jährigen allgemeinen Ausbildung mit anschließender 3 jähriger Spezialisierung, z.B. Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie/Orthopädie, Gefäßchirurgie.

Unfallchirurgen mit eine speziellen Ausbildung (spezielle Unfallchirurgie) können von den Berufsgenossenschaften mit der Behandlung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten beauftragt werden. Diese Voraussetzungen sind erfüllt und so ist
diese Praxis zum D-Arztverfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen.

Innerhalb der einzelnen Gebiete finden sich dann weitere unterschiedliche Bereiche. So gehört zur Allgemeinen Chirurgie z.B. die
Proktologie ( Enddarm-heilkunde ), zur Gefäßchirurgie z.B. die Phlebologie ( Venenheilkunde ) und zur Unfallchirurgie/Orthopädie die physikalische Therapie ( z.B. Reizstrom, Krankengymnastik,  Akupunktur ).

Um eine Krankheit erkennen und behandeln zu können, muss zunächst eine möglichst genaue Diagnostik durchgeführt werden. Neben dem Gespräch und der ärztlichen Untersuchung sind dabei oftmals weitere Untersuchungen erforderlich, wie z.B. Röntgen und Ultraschall.

Gerade in der Unfallchirurgie/Orthopädie ist z.B. die Röntgenuntersuchung oftmals unerlässlich. Aber auch die Ultraschalluntersuchung ist heute so weit entwickelt, dass sie zunehmend Anwendung finden.

Auffällig wird das besonders in der Gefäßchirurgie, die ohne Ultraschall ( Doppler- und Duplexultraschall, Plethysmographie ) nicht mehr denkbar wäre. Oftmals können dadurch teure, unangenehme und aufwendige Untersuchungen vermieden werden.

Weitergehende Untersuchungsverfahren wie z.B.
MRT (Magnetresonanztomographie)- oder CT (Computertomographie)-Untersuchungen sind spezialisierten Praxen und Einrichtungen vorbehalten.