18.03.2016

Tipps zur "Heuschnupfensaison"

Das können Sie selbst tun, um die Allergiebeschwerden zu lindern



Richtig lüften!

Lüften Sie dann, wenn die Konzentration der Pollen draußen am geringsten ist.
Die beste Zeit ist abends ab 19 Uhr. Vor dem Schlafengehen das Fenster unbedingt wieder schließen, denn am frühen Morgen zwischen 4 und 6 Uhr wirbelt der Wind die Pollen auf.


Saubere Wohnung – beschwerdefreie Zone

Ganz vermeiden lässt sich die Einschleppung von Pollen in die Wohnung leider nie. Deshalb: Reinigen Sie die Böden Ihrer Wohnung mehrmals wöchentlich. Ihr Staubsauger sollte idealerweise einen Pollenfilter haben. Damit bleiben die Pollen im Gerät und werden nicht wieder durch die Lüftung ausgeblasen.


Pollenfreier Schlafbereich

Ziehen Sie sich vor dem zu Bett gehen nicht im Schlafzimmer aus. Denn Ihre Kleidung wird mit Pollen behaftet sein. Nutzen Sie beispielsweise das Badezimmer als An- und Umkleideraum.


Körperpflege in die Abendstunden verlegen

Nicht nur auf Ihrer Kleidung lagern sich tagsüber Pollen ab. Allergiker sollten am besten abends duschen und die Haare waschen. Somit verschleppen Sie keine Pollen ins Bett, die Ihnen dann nachts Beschwerden machen.


Die beste Zeit für Aktivitäten im Freien: nach einem Regenschauer

Regen, mit einer Dauer von mindestens einer Viertelstunde, spült die Pollen aus der Luft. Nutzen Sie die Zeit danach für einen ausgiebigen Spaziergang.


Pollenarm unterwegs im Auto

Beim Autofahren gilt dasselbe wie in der Wohnung: alle Fenster zu.
Selbst wenn Sie mit geschlossenen Fenstern unterwegs sind, können die Pollen Sie erwischen: durch die Lüftungsanlage. Dagegen helfen Pollenfilter, die bei modernen Fahrzeugen bereits serienmäßig eingebaut sind. Aber auch ohne serienmäßigen Filter gibt es Hilfe. Viele Automodelle lassen sich nachrüsten. Nicht vergessen: einmal im Jahr den Filter wechseln zu lassen.


Vorsicht vor Kreuzallergien


Wer beispielsweise auf Haselnuß oder Birke allergisch reagiert, verträgt häufig auch keine Nüsse, Möhren oder Äpfel. Gräserpollen-Allergiker reagieren oftmals auf Paprika und Petersilie. Tipp: Erhitzen oder Einfrieren der Nahrung zerstört die Allergene.


Geschickt geplant: pollenfreier Urlaub!

Verreisen Sie doch einfach, wenn in der Heimat die Pollen fliegen. Die Luft am Meer ist pollenarm. Auch im Gebirge oberhalb von 1500 m ist die Luft fast pollenfrei. In Deutschland bieten sich zum Beispiel die Allgäuer Alpen oder die Nordseeinseln für einen erholsamen Urlaub an.


Medikamente lindern die Beschwerden im Alltag

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die medikamentöse Therapie zur Behandlung Ihrer Allergiebeschwerden wie Augenbrennen, Nasenfluss, Husten oder erschwerte  Atmung. Es kann sinnvoll sein, die Medikamente bereits kurz vor der Pollensaison anzuwenden.


Hyposensibilisierung kann helfen die Beschwerden dauerhaft loszuwerden

Lassen Sie sich über die Möglichkeit einer "Spezifischen Immuntherapie" beraten. Dies ist die einzige Allergietherapie welche nicht nur die Symptome behandelt, sondern das Übel bei den Wurzeln packt. Innerhalb von drei Jahren behandelt Sie Ihr Arzt gezielt auf Ihre individuellen spezifischen Allergene. Diese Behandlung verspricht zu einem hohen Prozentsatz eine deutliche Symptomlinderung bis hin zur dauerhaften Beschwerdefreiheit.


Pollenkalender oder Pollenapp als Frühwarnmöglichkeit

Der Pollenflug ist wetterabhängig.
Benutzen Sie einen Pollenkalender oder eine App für Ihr Smartphone als
Frühwarnsystem um informiert zu sein, wann „Ihre“ Pollen unterwegs sind.